Mailberg Valley

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Weinbau





Der Mailberger Weinbau weist eine jahrhundertelange Tradition auf, die bis ins 12. Jhdt zurückreicht. Nachweislich um 1140 wurden dem Souveränen Malteser Ritterorden, damals noch Johanniterorden, in "Mauriberg" Grundstücke mit Weinstöcken geschenkt. Eine interessante urkundliche Erwähnung finden wir im Jahr 1224, in der Stevin von Trostberg und dessen Frau Adelheid ihr Bergrecht zu "Margburg" den Brüdern des Hauses "Margburg" verkaufen. Im Jahre 1392 wird dem Bruder Ulrich, Prior zu "Margburg",
ein Weingarten in der Rosenpanth (heute Rosenpoint) erlaubt. Die Verflechtung des Mailberger Weinbaues mit dem Malteser Orden war vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht
stark ausgeprägt.

Die erste Steuer, die dem Grundherrn abgeliefert werden musste, war der Weinzehent. Die Herrschaft Mailberg hob außer im Ort Mailberg ebenso in Diepolz, Harras, Suttenbrunn, Nagling und Untermarkersdorf von den ihr gehörigen Gebürgen den Weinzehent ein. Im Wirtshaus zu Mailberg, das urkundlich 1551 erwähnt wird, teilten sich Herrschaft und Marktgemeinde die Einkünfte aus der Taz und Zapfenmaßordnung, das Ungeld wurde an die hochgräfliche Burg Laa entrichtet. Der Orden trug aber auch viel zur Kultivierung und Verfeinerung des Mailberger Weinbaues bei. Schon in der Mitte des 15. Jhdt. war die hohe Weinqualität in Stadt und Land bekannt.

Die klimatischen Bedingungen sind durch die besondere Tal- und Kessellage, die einen hervorragenden Schutz gegen raue Nordwinde bietet, sehr gut. Die Böden sind kalkhältig, mit lehmigen Sanden und Löß bedeckt. Bekannte Weingartenrieden wie Hundschupfen, Antlaßbergen, Blickenberg, Altenpoint (Die alten Bonder), Rosenpoint und Hochlüssen zählen zu den Toplagen des Weinviertels. Das Mailberger "Terroir" verleiht den Weinen ihren würzigen, fruchtigen, gehaltvollen, manchmal fast üppigen Charakter. Der Weinort Mailberg weist derzeit eine Weingartenfläche von rund 300 ha auf, die von über 50 Betrieben im Voll- und Zuerwerb bewirtschaftet werden. Die Hektarerträge liegen im langjährigen Durchschnitt bei ca. 5500 Liter.

Die Leitsorte in Mailberg ist der Grüne Veltliner, der 50% unserer Weingartenfläche abdeckt. Andere wichtige Weißweinsorten sind Chardonnay, Rheinriesling, Weißburgunder und Welschriesling. Bei den Roten dominiert der Blaue Zweigelt, aber auch Blauer Portugieser und die klassischen Sorten Cabernet Sauvignon und Merlot sind vertreten (siehe Grafik).

Die Qualitätsgemeinschaft "Mailberg Valley" ist zur Förderung der Qualität und des Marketings gegründet worden. Mit dem Logo "Mailberg Valley" wird die Herkunft Mailberg besetzt und beworben. Wo Mailberg draufsteht, muss Mailberger drinnen sein! Weiters ist der Verein für die Schlossvinothek verantwortlich, die am Wochenende geöffnet hat und ein breites Angebot von Mailberger Weinen bietet.


Grüner Veltliner - die wichtigste Rebsorte




Der österreichische Klassiker erreicht in den sonnenverwöhnten Lagen besondere Konzentration und Aromatik, die ihn schon in der Jugend sehr charmant machen. Sie verleihen ihm auch viel Potential, so daß sich diese gehaltvollen Weine sehr gut für die Reifung eignen, um nach einigen Jahren der Flaschenlagerung ihr ganzes Können auszuspielen.

Dank der kalkhaltigen Lagen konnten sich auch Chardonnay und Weißburgunder zu gehaltvollen Mailberger Spezialitäten entwickeln. Die geschützte Kessellage ist dauch für den Anbau von Rotweinen wie geschaffen. Der Blaue Zweigelt ist die wichtigste Rotweinsorte in Mailberg. Die lange Vegetationsperiode verleiht den Weinen ihre samtig-weiche Struktur, die tiefdunkle Farbe und ihre ausgeprägte Frucht.'

Neben dem fruchtigen Blauen Portugieser hat auch die Sorte Merlot Bedeutung erlangt. Mailberg kann außerdem auf die älteste Cabernet Sauvignon-Anlage Niederösterreichs verweisen.